Ninh Binh // 4. Tag

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Nguyen Shack    Blick vom Zimmer nach draussen

Nguyen Shack                                                                           Unser Blick vom Bungalow nach draussen

Asien pur… ein erlebnisreicher Tag. Mit dem Zug ging es um 9:00 von Hanoi in der gepolsterten Klasse (es gibt auch Abteile mit Holzsitzen), vielen Einheimischen, lokaler Musikbeschallung und Rail TV für 10,– $ p.P. nach Ninh Binh. Um 11:30 brachte uns der Fahrer von Nguyen Shack Homestay mit einem weiteren Gast (Sonja aus Dänemark) zu unserer Unterkunft. Wir waren begeistert, wie traumhaft diese kleine Anlage gelegen ist.

Nach einem leckeren Mittagessen im eigenen Restaurant ging es mit dem Eigentümer Maxime, einem Kanadier, auf dem Fahrrad mit einigen Gästen auf Entdeckungstour. Trotz des harten und einfachen Alltags trafen wir nur freundliche und, für unseren Eindruck, zufriedene Menschen. Bei diversen Handwerken durften wir dank Maxime einen Blick hinter die Kulissen werfen… so kamen wir in den Genuss des besten Tofus, den wir je gegessen haben. Einfachste Herstellung aber ein toller Geschmack. Maxime’s Frau, eine Vietnamesin, verarbeitet diesen Tofu auch in ihren leckeren Rezepten.

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auspressen des Getreides             auspressen des heissen Tofus          Fertig zum probieren – wunderbar 🙂

Weiter ging es zu einer Steinbrennerei, einer Pagode, auf den Schulhof der Grund- und „Real“schule und einer Näherei. Jeder Schulbesuch kostet mtl. Schulgeld, zB. 4,– für die Grundschule. Darin sind allerdings noch nicht die Uniform und die Schulbücher enthalten.  Das ist viel Geld für eine Familie und dafür muss hart gearbeitet werden, um den Kindern den Schulbesuch ermöglichen zu können. Da wird man schnell nachdenklich, in welchem reichen Land wir leben und was für uns selbstverständlich ist, oder ?

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